Oststeinbek Aktuell, September

26.08.2017

Seniorenwohnungen - Trauer um Eckhard Aleidt - Bundestagswahl

Die unendliche Geschichte „Seniorenwohnungen“

Im Jahr 2016 wurde von der OWG mit dem Standort nörd-lich Hamburger Kamp eine neue Variante für den Bau von Seniorenwohnungen eröffnet. Es wurden bereits mit dem Grundstückseigentümer und dem Investor Gespräche ge-führt, so dass eigentlich alles, so die OWG, sehr erfolg-reich gestaltet werden kann.
Heutiger Stand: Eigentümer und Investor haben sich man-gels Einigung getrennt. Eine Bebauung von ursprünglich 50 - 60 Wohneinheiten ist nicht mehr möglich, da der Ei-gentümer seine gesamte Fläche mit ca. 150 Wohneinheiten (Senioren- Eigentums- sowie sozial-geförderte Mietswoh-nungen) planen möchte.

Die Meinung der CDU war immer eine ortsnahe, zentrale Lösung. Unser Vorschlag, als Standort den Parkplatz beim Rathaus zu bestimmen, fand keine politische Mehrheit. Hätten wir diese erreicht, wären im Jahr 2018 diese Senio-renwohnungen bezugsfertig. Damit es überhaupt weiter-geht, folgten wir dem Standort nördlich Hamburger Kamp, obwohl wir gegen  eine Randlage für Senioren sind. Dann wurden aus 50 – 60 Einheiten 70 – 90, weil, so, der Inves-tor (Fa. Semmelhack), nur dann ein wirtschaftliches Betreiben möglich sei. Auch dieser Variante haben wir unter der Maßgabe einer nördlichen Verkehrserschließung zum Willinghusener Weg zugestimmt. Jetzt liegt ein Vor-schlag des Grundeigentümers vor, der 150 Einheiten vor-sieht. Diese Planung lehnen wir ab. Die Gebäude sind zu hoch, die Abstandsflächen zu gering und die Anzahl der Einheiten  zu viel. Wir haben Kontakt zu dem Investor aufgenommen, um eine Änderung der Planung zu errei-chen. Diese könnte Anfang September vorliegen.

Es bleibt weiterhin das Problem, dass die Gemeinde keine eigenen Grundstücke hat, die sich für Seniorenwohnungen eignen.

Wir trauern um Eckhard Aleidt.
Herr Aleidt war ein engagierter Kommunalpolitiker, der sich als Gemeindevertreter und Fraktionsvorsitzender der CDU  für das Wohl des Ortes und seiner Bürgerinnen und Bürger eingesetzt hat. Ab 1982 wirkte er als Abgeordneter des Stormarner Kreistages. Immer auf das Gemeinwohl bedacht, waren seine Schwerpunkte die Bereiche Schule, Sport sowie die Finanzen.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Bundestagswahl.

Machen Sie von Ihrem demokratischen Recht Gebrauch und wählen Sie am 24.09.  Jede Nichtwahl stärkt die linken und rechten Ränder.